Gränichen

Töndler 1

5722 Gränichen

lehner.hermann@gmail.com

Routenplaner

Gottesdienste
Sonntag 9.30 Uhr
Mittwoch 20.00 Uhr

Ein mächtiger Freund

25.06.2023

Der Gottesdienst vom 25. Juni 2023 war festlich geprägt. Ein Jubelpaar erhielt den Segen zur Silberhochzeit. Stimmungsvolle Lieder und Musikbeiträge erfreuten zudem die Festgemeinde.

Zu Beginn nahm der Gemeindevorsteher Bezug auf das Eingangslied «Danket dem Herrn». Er sprach von den grossartigen äusseren Umständen und betonte die unendliche Gnade Gottes, welche ein solches Zusammensein ermögliche - Grund zur Dankbarkeit!

Grundlage zum Gottesdienst bot das Bibelwort aus Matthäus 28, 18: «Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.»

Vom Chor erklang das Lied «Komm du Quelle jeden Segens».

Dann ging der Vorsteher auf das Bibelwort ein und erwähnte, dass die Kritiker damals vielleicht zu der Aussage Jesu höhnten «Wer sagt das? Der Verurteilte, der Gekreuzigte, der Gestorbene? Dem ist alle Gewalt gegeben? – von wegen…»

ER aber, der Heiland, hatte den Tod überwunden, war auferstanden, hatte Kranke geheilt, Tote erweckt und war über das Wasser gelaufen. ER konnte und durfte das sagen!

Wenn du an Jesus glaubst, hast du einen Freund, dem alle Macht gegeben ist im Himmel und auf Erden.

Heute gilt wie damals: An Jesus zu glauben bedingt, zu erkennen und zu bekennen:

  • dass Jesus auf die Erde gekommen ist und hier gelebt hat
  • dass er gekreuzigt wurde
  • dass er auferstanden ist
  • dass er wiederkommen wird

Christ sein heute bedeutet, Aufgaben zu haben:

  • zu beten, für alle Menschen
  • das Evangelium in Wort und vor allem durch die Tat zu verkündigen
  • das Glaubensziel spürbar in unseren Herzen zu tragen
  • ein Werkzeug zu sein in Gottes Hand, jedes mit seinen Gaben

Begib dich in die Hand Gottes, so bist du ein Werkzeug im Himmel und auf Erden. Du hast dann einen Freund, dem alle Gewalt gegeben ist.

Nach der Freisprache und der Feier des Heiligen Abendmahles sang der Chor zur Einstimmung auf die Segensspendung das Wunschlied des Jubelpaares aus dem Chorbuch: «Singen von Gottes Wegen»

Dann betonte der Gemeindevorsteher: Der Segen hat kein Ablaufdatum. Der vor 25 Jahren gespendete Hochzeitssegen ist immer noch gültig und wirksam. Es zeugt jedoch von Wertschätzung, wenn ein bewährtes Ehepaar den Segen zum Ehebund erneut empfangen will. Segen kann man sich nicht verdienen, er ist immer ein Geschenk!

Nach dieser persönlichen Einleitung spendete der Vorsteher dem Silberhochzeitspaar den Segen Gottes.

Mit dem lebendig vorgetragenen Lied «Sia hamba» rundete der Chor den Festgottesdienst ab.

Das strahlende Paar lud im Anschluss zu einem Apéro ein, wo gratuliert, Glückwünsche ausgesprochen, gemeinsame Erlebnisse ausgetauscht und das Gemeindeleben gepflegt wurden.