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Gottesdienste
Sonntag 9.30 Uhr
Mittwoch 20.00 Uhr

Fragen Sie Gott oder Ihren Seelsorger

23.04.2023

Seinen lebendigen und bildhaften Konfirmations-Gottesdienst stellte der Gemeindevorsteher am Sonntag, 23. April 2023, unter das Bibelwort aus Psalm 143, 10: «Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen, denn du bist mein Gott; dein guter Geist führe mich auf ebner Bahn».

Eine grosse Festgemeinde fand sich in der Kirche ein. Gäste, Verwandte und Freunde erwiesen der Konfirmandin und dem Konfirmanden an ihrem wichtigen Tag die Ehre.

Gottesdienst

Mit den Worten «Gibt es etwas Schöneres, als jungen Menschen Segen zu spenden?» begann der Dienstleiter seine Predigt. Er hiess alle Anwesenden herzlich willkommen, ganz besonders die Konfirmanden. Er sicherte ihnen einen festen Platz in der Gemeindefamilie zu, in der sie geliebt würden, so wie sie seien, denn so habe Gott sie gemacht.

Er sprach von der Verantwortung, die nun bei den jugendlichen Glaubensgeschwistern liegt, ob sie das Segens-Geschenk Gottes annehmen wollen oder nicht. Segen ist Rückenwind und Segen zeigt wohltuende, positive Wirkung im Leben.

«Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen sie ihren Arzt oder Apotheker.»

«Kennt Ihr diesen Slogan?», fragte der Dienende am Altar und transferierte diesen sogleich auf die göttliche Ebene:

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Bibel und fragen Sie Gott oder Ihren Seelsorger!

Dazu erläuterte er:

  • Risiken sind bei Gottesdienstbesuchen keine zu erwarten. Gott hat alle Menschen lieb und will nur ihr Bestes!
  • Nebenwirkungen: Ja, hoffentlich! Wir könnten ein flaues Gefühl im Magen bekommen, wenn uns im Gottesdienst der Spiegel vorgehalten wird. Vielleicht auch etwas Kopfweh oder Kopfzerbrechen, ein Schamgefühl, wenn wir wieder gesündigt haben.

Wir werden im Gottesdienst aber auch aufgerichtet, angehoben, so dass wir unsere Sorgen aus der Vogelperspektive sehen können. Eine weitere Nebenwirkung ist, in sich zu gehen, das Alltags-Tohuwabohu loszulassen und zur Ruhe zu kommen.

Es gibt Medizin, welche nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden darf, etwa dann, wenn es um Leben und Tod geht.

Wir dürfen uns jedoch unter göttlichem Schutz wähnen, es geht um das ewige Leben!

  • Bibellesen: Der Vorsteher legte der Gemeinde die Psalmen ans Herz, auch das Neue Testament. Darin gibt es für jede Lebenslage gute Rezepte.
  • Gott fragen: Wir dürfen alles ins Gebet legen und dem himmlischen Vater unser Herz ausschütten. Sich im Gebet zu verbinden, stärkt die innige Beziehung zu Gott und ist eine Wohltat für die Seele.
  • Seelsorger: Er begleitet uns und sorgt sich um die Seele. Er steht gerne bei, ist ein Freund.

Spendung des Konfirmations-Segens

Einleitend sagte der Dienstleiter den Jugendlichen: "Den Segen, den ihr bald erhalten werdet, dürft ihr gerne mit anderen teilen und ihnen die göttliche Liebe schenken. Das fällt wieder auf euch selbst zurück. 'Ich entsage dem Teufel' ist ein starkes Statement. Es gilt, dies mutig zu leben, denn christliche Werte finden auch heute noch Wertschätzung.
'Ernstlicher Vorsatz' beinhaltet auch das Scheitern. Dafür wird uns in jedem Gottesdienst die Sündenvergebung angeboten und mit dem Genuss des Heiligen Abendmahls bestärkt."

Chor, Orchester sowie elektronisch abgespielte Musikstücke ergänzten den Konfirmations-Gottesdienst feierlich.

Im Anschluss ermöglichte der reichhaltige Apéro vor der Kirche Gratulationen und Austausch unter den Gottesdienstteilnehmenden – und dies bei wärmendem Sonnenschein.