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Gottesdienste
Sonntag 9.30 Uhr
Mittwoch 20.00 Uhr

Segen - der hilfreiche Rückenwind

21.03.2021

Am Sonntag, 21. März 2021, diente der Vorsteher der Gemeinde und spendete den Segen für ein Rubin-Hochzeitspaar.

Der Predigt lag das Bibelwort aus Psalm 111, Verse 4-5 zugrunde:

«Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Herr. Er gibt Speise denen, die ihn fürchten; er gedenkt auf ewig an seinen Bund.»

An Gottes Segen ist alles gelegen, so ein bekanntes Wort. Aber was bedeutet Segen eigentlich. Segen, so der Vorsteher und Hirte, bedeute für jeden etwas anderes: Gesundheit, ein gutes Einkommen, eine Familie haben zu dürfen und vieles mehr. Unser Priester i.R. pflegte den Segen jeweils mit „Rückenwind“ zu vergleichen, der das Vorwärtskommen einfacher macht. Das Gegenteil wäre Gegenwind. Solchen bekamen die Jünger auf dem See zu spüren, als ein gewaltiger Sturm tobte. Jesus war noch auf dem Berg, aber die Not seiner Brüder hat er erkannt und ernst genommen. Er besänftige das Unwetter und reichte Petrus, als er sank, die Hand.

Gott liebt alle Menschen, er bietet seine Hilfe immer wieder an. Entscheidend ist, ob wir ihn in unserem (Lebens-) Schiff haben, ob wir uns den Weg weisen lassen, ob wir die angebotene Hand ergreifen wollen.

Abendmahl: Ein Gedächtnis- und Bekenntnismahl

Unser Heiland hat sein Leben geopfert, um für uns Erlösung zu schaffen. Das ist der Superlativ der Nächstenliebe! Wir wollen immer daran denken, wenn wir das Abendmahl geniessen und uns die Sünden vergeben werden. Es ist eine heilige Aufgabe, unseren Mitmenschen mit genauso viel Liebe zu begegnen. Nächstenliebe, so der Vorsteher, kennt weder Egoismus, noch Rassismus oder Fanatismus. Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Friedfertigkeit und Vergebungsbereitschaft, auch Nachsicht dem Nächsten gegenüber zu üben, bietet Gelegenheit, uns zu Jesu zu bekennen.

Das Jubelpaar durfte für diesen Festgottesdienst seine Lieblingslieder wünschen, welche coronabedingt nicht gesungen sondern elektronisch abgespielt wurden. Eines davon ist das altbekannte, wunderschöne Lied „Was ich tief im Herzen trag“. Wir alle durften eine herrliche Version von Mitgeschwistern hören, welche das Stück zur Freude aller interpretiert und aufgenommen hatten.